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E.ON edis AG aus Potsdam vergibt Großauftrag an Software-Hersteller Ferber, der mit einem speziellen Inkasso-Programm als Marktführer gilt
LIPPSTADT. Einen Großauftrag der besonderen Art erhielt jetzt die Ferber-Software GmbH. Das Unternehmen mit Sitz im Technologiezentrum Cartec in Lippstadt wurde von der E.ON edis AG mit der Einführung seiner Inkasso-Software beauftragt. Damit will der Energieversorger mit Sitz in Potsdam sein Forderungsmanagement effektiver gestalten. Als einer von insgesamt sieben Regionalversorgern der E.ON Energie AG deckt das Tochterunternehmen E.ON edis mit 2200 Mitarbeitern den täglichen Energiebedarf von mehr als 1,3 Millionen Kunden im Großraum Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern.
„Mit diesem Großauftrag ist uns der Einstieg in die Energieversorger-Branche gelungen“, freut sich Geschäftsführer Matthias Ferber. Nachdem man mit einem ähnlichen Projekt bereits im Finanzdienstleistungssektor Fuß gefasst habe, sieht der Firmengründer nun auch in der Energie-branche gute Expansionsmöglichkeiten. „Insgesamt werden elf Mitarbeiter an der Realisierung des Projekts mitwirken. Wir haben bereits die Konzeptionsphase erfolgreich abgeschlossen, die sich über drei Monate erstreckte“, verdeutlicht Projektleiter und Mitgesellschafter Jochen Schneiders. Die Umsetzung geschieht unter Einbeziehung der E.ON-Mitarbeiter in Potsdam über einen Zeitraum von acht Monaten. „Dies sichert unser weiteres Wachstum und ermöglicht uns, zusätzliche Mitarbeiter einzustellen“, sagt Ferber. Mittlerweile beschäftigt der Software-Hersteller rund 50 Mitarbeiter, sechs weitere sollen hinzu kommen.
Das 1990 gegründete Unternehmen sieht sich mit seiner Inkasso-Software „Ikaros“ heute als bundesweiter Marktführer in dieser Sparte.
Jochen Schneiders (2.v.l.) von der Firma Ferber-Software besprach Einzelheiten zu dem Großprojekt mit Tobias Jeske, Kai-Peter Barth und Martin Domnick (v.l.) von der E.ON edis AG.
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