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Das neue Gesicht des Lippstädter Südens: Eine Modellzeichnung des Architekten Bernd Passgang zeigt das geplante Gebäude am Südertor/Ecke Konrad-Adenauer-Ring. Eine siebenstellige Summe soll die Investition verschlingen.
Ferber-Software plant Bau eines Firmengebäudes im Lippstädter Süden. Arbeiten am 2 300 Quadratmeter großen Komplex sollen im Sommer beginnen
LIPPSTADT • Ein paar Jahre hat der Lippstädter Süden im Dornröschenschlaf gelegen. Aber nun nimmt er Gestalt an: Den Neubau eines Firmengebäudes plant Matthias Ferber, Geschäftsführer des Unternehmens Ferber-Software, gegenüber dem Cineplex-Kino am Südertor / Ecke Konrad-Adenauer-Ring.
In den Büroräumen des Betriebs im Cartec-Gebäude stellte er zusammen mit Architekt Bernd Passgang das Projekt vor. Zur Runde gesellten sich Lippstadts Bürgermeister Christof Sommer, Ferber-Mitgesellschafter Jochen Schneiders, Projektleiterin Nicole Niehagen und Joachim Dreibrodt vom Fachdienst Liegenschaften der Stadt Lippstadt. Die Baupläne sind, wie Ferber und Passgang versicherten, schon weit fortgeschritten. 2 300 Quadratmeter soll der viergeschossige Neubau umfassen.
Neben Büroräumen für die Mitarbeiter des Unternehmens wird im Gebäude auf 200 Quadratmetern ein Gastronomiebereich untergebracht sein. Ebenfalls gibt es im runden Eckbereich des obersten Stockwerks einen Veranstaltungsraum, der für Schulungen und andere große Veranstaltungen zur Verfügung stehen soll. Die Kosten der Investition seien noch nicht genau zu benennen, allerdings werde von einer siebenstelligen Summe ausgegangen.
Im Gesamtbild werde das Haus modern und ansprechend aussehen. „Es soll eine Wertigkeit, die zum Unternehmen passt, zeigen. Das Gebäude wird ein klassischer Baukörper mit im Wesentlichen Ein- und Zweiraumbüros”, erläuterte Passgang und ergänzte, dass der Bau ein Aushängeschild für die Stadt sei. „Ich kann mir an dieser Stelle nichts Besseres vorstellen.” Ferber hatte dem nicht viel hinzuzufügen. Er wies in diesem Zusammenhang lediglich darauf hin, dass die zentrale Lage für ihn wichtig sei. „Der Standort ist für uns eine Kernfrage. Wir wollten in Lippstadt nicht irgendwo sein. Die Innenstadtnähe ist uns wichtig”, betonte er. Der erste Spatenstich für den Neubau soll, wenn der Bauantrag von der Stadt Lippstadt genehmigt ist, noch in diesem Sommer fallen. „Ende des Jahres wollen wir unser Richtfest feiern, und in der ersten Jahreshälfte 2009 wollen wir das Gebäude beziehen”, verriet Ferber. Bürgermeister Christof Sommer und Wirtschaftsförderer Wilhelm Coprian lobten das Projekt. „Wir freuen uns sehr über die Entscheidung, dass ein wachsendes Unternehmen wie Ferber-Software in Lippstadt bleiben will. Das ist etwas Tolles. Im Süden der Altstadt entsteht jetzt ein richtig schönes Stück moderne Urbanität. Da tut sich was.”
An die Zukunft des Software-Unternehmens haben Ferber und Passgang bereits gedacht. Das Gebäude sei so konzipiert, dass es bei Bedarf in einigen Jahren auch in Richtung Konrad-Adenauer-Ring erweitert werden kann. So könne das Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Inkasso- Software spezialisiert hat und mittlerweile über 160 Mitarbeiter verfügt, weiterhin wachsen. • mes
Das Unternehmen, die Stadt Lippstadt und die Wirtschaftsförderung machen sich stark für den Bau des Firmengebäudes von Ferber-Software (v.l.): Jochen Schneiders, Wilhelm Coprian, Matthias Ferber, Christof Sommer, Nicole Niehage, Bernd Passgang und Joachim Dreibrodt. • Foto: Meschede
Dazu druckte "Der Patriot" am 2008-02-22 folgende Richtigstellung:
Ferber beschäftigt 60 Mitarbeiter
LIPPSTADT In unsere Berichterstattung über die Firma Ferber Software hat sich leider ein Fehler eingeschlichen: Zur Belegschaft des Lippstädter Unternehmens gehören nicht 160 Mitarbeiter, wie irrtümlich berichtet, sondern rund 60 Beschäftigte.
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