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Der Startschuss für den Neubau der Firma Ferber-Software ist gefallen: Zum Spaten griffen gestern Lippstadts Bürgermeister Christof Sommer (l.), Ferber-Geschäftsführer Matthias Ferber (2.v l.) und Prokurist Jochen Schneiders (3.v.l.). Wirtschaftsförderer Wilhelm Coprian (5.v. l.) und der stellvertretende Projektleiter Manuel Martin (6. v. l.) präsentierten ein Plakat, das zeigt, wie das Firmengebäude an der Ecke Südstraße / Konrad-Adenauer-Ring einmal aussehen soll. Foto: Meschede
Bauarbeiten für den neuen Firmensitz der Firma Ferber haben begonnen. Drei-Millionen-Projekt soll bereits im Mai 2009 abgeschlossen sein
LIPPSTADT An der Ecke Südertor/Konrad-Adenauer-Ring zieht Leben ein. Mittlerweile ist das Gelände schräg gegenüber dem Cineplex-Kino mit einem Bauzaun abgesichert. Der erste kleine Hügel aus Steinen und Erde steht am Rand des Platzes. Gestern haben dort die Bauarbeiten für ein Drei-Millionen-Projekt begonnen: Innerhalb eines Jahres soll hier der neue Firmensitz des Unternehmens Ferber-Software entstehen (wir berichteten).Geschäftsführer Matthias Ferber führte gestern den ersten symbolischen Spatenstich aus - im Beisein von Bürgermeister Christof Sommer, Wirtschaftsförderer Wilhelm Coprian, des Architekten Bernd Schürmann und der am Bau beteiligten Unternehmen.
Voraussichtlich im Mai 2009 werde man das Gebäude beziehen können, erklärte Matthias Ferber. Nach der Fertigstellung wird das viergeschossige Gebäude, das zusätzlich noch ein Staffelgeschoss bekommt, über eine Fläche von rund 2300 Quadratmetern verfügen. Doch es entstehen nicht nur Büro- und Veranstaltungsräume für die Mitarbeiter des Unternehmens: Zusätzlich soll auch ein Gastronomiebetrieb in das repräsentative Gebäude einziehen. Auf etwa drei Millionen Euro beziffert Ferber die gesamten Investitionskosten.
Lob sprach der Geschäftsführer vor allem Wirtschaftsförderer Wilhelm Coprian und Bürgermeister Christof Sommer aus: „Das Technologiezentrum Cartec und die Stadt Lippstadt haben uns immer unterstützt“, sagte Matthias Ferber.
65 Mitarbeiter beschäftigt sein Unternehmen, das auf die Entwicklung von Inkasso-Software spezialisiert ist und bislang im Cartec-Gebäude an der Erwitter Straße untergebracht ist. Weil die Erfahrungen der letzten Jahre gezeigt haben, dass die Firma schnell wächst, setzt der Chef beim Neubau gleich auf größere Dimensionen und eine gewisse Reserve: Das neue Domizil biete deshalb bis zu 90 Mitarbeitern Platz. Notfalls könne man aber an das Haus nach hinten hin auch anbauen, ließ Ferber durchblicken.
Das Unternehmen sieht sich als Marktführer im Bereich der Inkasso-Software. Gerade haben die Spezialisten von der Erwitter Straße ein Großprojekt für die E.ON edis AG beendet. In der zwölfmonatigen Projektzeit wurden 30 Arbeitsplätze installiert - mit einem Gesamtaufwand von 750 Personentagen. Ziel des regionalen Energieversorgers mit Sitz in Fürstenwalde/Spree war es, sein Forderungsmanagement mit Hilfe der Inkasso-Software aus Lippstadt effektiver zu gestalten. Bei der Firma E.ON edis werde bereits über Folgeaufträge nachgedacht.
mes
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