2008-07-04, Westfalenpost, Vom Cartec zum Südertor

Ferber-Software braucht mehr Platz

Spatenstich für Drei-Millionen-Projekt: Am Südertor, gegenüber dem Cineplex-Bereich, entsteht das neue Verwaltungsgebäude der Ferber Software GmbH, die bislang im Cartec beheimatet ist.

Lippstadt. Die Erfolgsgeschichte Ferber Software geht weiter. Davon ist Geschäftsführer Matthias Ferber überzeugt. Nach neun Jahren im Cartec will das Lippstädter Unternehmen im kommenden Jahr ein eigenes Gebäude beziehen.

2300 Quadratmeter Fläche stehen dem Team dann zur Verfügung. Im Technologiezentrum sind es bislang — allerdings kaum vergleichbare — 1000 Quadratmeter. Und man baut nicht „irgendwo”, sondern am Südertor/Konrad-Adenauer-Ring, schräg gegenüber vom Cinepex.

Zum ersten Spatenstich für das Drei-Millionen-Projekt kamen neben Vertretern des Unternehmens und den den Bau ausführenden Firmen auch Bürgermeister Christof Sommer, der sich umgehend einen Spaten schnappte und gleich loslegte. Auch Wirtschaftsförderer Wilhelm Coprian nahm an dem offiziellen Startschuss teil.

Rund neun Monate Bauzeit sind geplant, dann wird das erfolgreiche Cartec-Kind flügge. Vier Geschosse sowie ein Staffelgeschoss werden errichtet. Im Erdgeschoss wird sich ein Bistro befinden — eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Angebot, waren sich die Beteiligten sicher. Dann werden es auch die Mitarbeiter, die vorrangig Inkasso-Software entwickeln, nicht allzu weit haben, um sich mittags zu versorgen. Bislang hat Ferber Software 65 Mitarbeiter, in dem neuen Gebäude ist Platz für „mindestens 85 bis 90”, so Ferber — und Raum für eine mögliche Erweiterung ist ebenfalls vorhanden.

Auch Wilhelm Coprian freut sich über die Entwicklung. Das Cartec half dem einst kleinen Unternehmen mit etwa 20 Mitarbeitern in der Startphase, bei Bedarf wurden immer wieder neue Flächen zur Verfügung gestellt — doch nun wurde es eng — und die Wirtschaftsförderung kann sich bald um neue Mieter bemühen. Dass es damit Probleme geben könnte, glaubt Coprian nicht. Anfragen gebe es bereits; ob die auch in einem Jahr noch aktuell seien, werde sich zu gegebener Zeit erweisen.