2008-07-06, Lippstadt am Sonntag, Ferber-Software baut neues Firmengebäude am Südertor

Bürgermeister Christof Sommer, Geschäftsführer Matthias Ferber und Prokurist Jochen Schneiders (v.l.) nahmen im Beisein von Wirtschaftsförderer Wilhelm Coprian (Mitte), Projektleiterin Nicole Niehage (4.v.l.) und Vertretern des Architekturbüros Passgang sowie der Generalunternehmer den ersten Spatenstich für das neue Firmengebäude von Ferber-Software vor.

Erster Spatenstich für Drei-Millionen-Projekt

Lippstadt. (-tt) Seit dem Jahr 2000 hat das Unternehmen Ferber-Software seinen Firmensitz im Technologiezentrum Cartec. Nun will der Anbieter von Inkasso-Software weiter wachsen und lud am Donnerstag zum ersten Spatenstich für das geplante neue Firmengebäude ein. Am Standort Konrad-Adenauer-Ring / Ecke Südertor soll ein viergeschossiges Geschäftshaus mit Bistro entstehen. Mit der Fertigstellung rechnet Geschäftsführer Matthias Ferber Ende April, Anfang Mai 2009. Der neue Firmensitz soll eine Fläche von 2.300 Quadratmeter umfassen, dafür wird ein Finanzvolumen von rund 3 Millionen Euro aufgewendet.

Wie Ferber im Beisein von Bürgermeister Christof Sommer, Vertretern des Architekturbüros Passgang und der Generalunternehmer betonte, bietet das Grundstück die Möglichkeit bei Bedarf weiter expandieren zu können. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 65 Mitarbeiter. „Wir gehen davon aus, dass im neuen Gebäude für 85 bis 90 Mitarbeiter Platz ist“, so Ferber.

Im Jahr 2000 war die Firma im Technologiezentrum an der Erwitter Straße mit knapp 20 Mitarbeitern gestartet. „Das Cartec hat uns beim Wachsen geholfen“, meinte Ferber, und der Chef der Wirtschaftsförderung Lippstadt, Wilhelm Coprian, ergänzte: „Es ist das Modell des Cartecs, Starthilfe für junge Unternehmen zu geben. Die Firma Ferber hat sich bisher am hervorragendsten entwickelt.“ Bis zum Einzug in die neuen Räume will Ferber-Software noch im Cartec bleiben.

Die frei werdende Bürofläche biete wiederum Chancen für junge Firmen. Coprian: „Es ist eine Herausforderung eine so große Fläche wieder zu besetzen, aber wir haben schon einige Anfragen und sind optimistisch.“