2008-12-20, Der Patriot, Richtfest: Bei Software-Haus läuft alles nach Programm

Für die neue Zentrale der Firma Ferber am Südertor ist ein wichtiges Etappenziel erreicht. Unternehmen investiert 3 Mio. Euro in den 2000 Quadratmeter großen Komplex. Einzug im Mai

 

So soll die neue Ferber-Zentrale nach der Fertigstellung aussehen: Die Zeichnung des Architekten Bernd Passgang zeigt das geplante Gebäude am Südertor/Ecke Konrad-Adenauer-Ring.

 

LIPPSTADT • Matthias Ferber, Geschäftsführer des Unternehmens Ferber Software, blickt optimistisch in die Zukunft. „Mit unserem Bauvorhaben befinden wir uns voll im Zeitrahmen“, erklärte er am Freitag vor zahlreichen Gästen. Noch vor Weihnachten wollte er mit den Beteiligten Richtfest für den neuen Firmensitz des Unternehmens feiern. „Das ist uns gelungen“, freute sich Bauherr Ferber und blickte dabei in Richtung von Zimmerermeister Theodor Roreger, der gestern in luftiger Höhe den Richtspruch sprach.

Auch sonst bleibt alles im geplanten Rahmen. Mitte Mai nächsten Jahres soll das viergeschossige Gebäude am Südertor / Ecke Konrad-Adenauer-Ring bezogen werden. Das sei vor allem dem Einsatz der am Bau beteiligten Unternehmen und Architekt Bernd Passgang zu verdanken, lobte Ferber-Prokurist Jochen Schneiders. Hart werde an der weiteren Einhaltung des Zeitplans gearbeitet, und „wir wünschen uns, dass der Baufortschritt genauso gut weitergeht wie bisher“, sagte Schneiders.

Die gesamten Investitionskosten für das rund 2000 Quadratmeter große Gebäude belaufen sich nach Angaben von Firmenchef Matthias Ferber auf rund 3 Millionen Euro (wir berichteten). Neben den Büros sollen auch Veranstaltungsräume und ein rund 100 Quadratmeter großes Ladenlokal in dem Haus entstehen. Alle Bereiche des Gebäudes sind barrierefrei zu erreichen. Platz bietet der neue Firmensitz, wenn er fertig gestellt ist, bis zu 90 Mitarbeitern.

Das Unternehmen, das jetzt noch im Cartec-Gebäude an der Erwitter Straße untergebracht ist und zurzeit 65 Männer und Frauen beschäftigt, hat sich auf so genannte Inkasso-Software spezialisiert. Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hoffe man darauf, den „Wachstumskurs nachhaltig fortzusetzen“, sagte Ferber.

Der Geschäftsführer des Software-Unternehmens Ferber bekannte sich ausdrücklich zum Standort Lippstadt. „Wir freuen uns über den tollen Erfolg, dass Lippstadt mit Hamm gemeinsam eine Fachhochschule erhalten wird“, erklärte der Firmenchef und versicherte: „Wir sind stark daran interessiert, mitzuwirken, dass insbesondere im lT-Bereich eine entsprechende Nachwuchsförderung von dieser Fachhochschule ausgeht“.

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Im Rohbau der neuer Firmenzentrale von Ferber-Software am Südertor wurde gestern Richt fest gefeiert. Dazu nahmen Firmenchef Matthias Ferber (4. v. r.) und Prokurist Jochen Schneiders (4. v. 1.) im Kreise der am Bau Beteiligten Glückwünsche u. a. von Bürgermeister Christof Sommer (S.v.r.) und Wirtschaftsförderer Wilhelm Coprian (2.v.l.) entgegen. • Foto: Meschede