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Gestern Richtfest bei Ferber-Software / Einzug im Mai geplant
Von Manfred Böckmann
LIPPSTADT. Es ist schon ein imposanter Bau, der da am Konrad-Adenauer-Ring entsteht und zugleich ein Bekenntnis zum Standort Lippstadt: Ferber-Software, die im Mai kommenden Jahres aus dem Cartec aus- und dort einziehen will, betonte damit einmal mehr die Heimatverbundenheit.
Und das bei klarer Zielsetzung: Marktführer in Europa werden, wie Geschäftsführer Matthias Ferber gestern beim Richtfest betonte. 65 Mitarbeiter finden dort einen optimalen Arbeitsplatz — und Möglichkeiten für eine spätere Erweiterung ist durchaus noch gegeben.
1990 startete Ferber-Software, Spezialist für Software im Bereich Forderungs-Management, auf einem Dachboden in Bökenförde. 2000 folgte der Wechsel ins Technologiezentrum, „wo wir uns immer wohlgefühlt haben“, wie Ferber betonte. Aber um die Möglichkeiten zum weiteren Wachstum nutzen zu können, wurde nach einem eigenen Gebäude im Stadtzentrum gesucht. Klar auch Ferbers Aussage zur Fachhochschule: Die sei „gut für Lippstadt“, und daher werde sich die Firma dort engagieren. Trotz der wirtschaftlich „schwierigen Zeit“, die auch Ferber-Software spüre, sei man optimistisch.
Prokurist Jochen Schneiders erinnerte an den Entschluss 2007, selbst zu bauen. Gefunden habe man ein „Sahnestück an Grundstück“; das Ergebnis überzeuge alle Mitarbeiter. Und auch die beteiligten Firmen überzeugen: „Wir sind voll im Zeitplan!“.
Ehe Theodor Roreger auf dem Dach seinen Richtspruch kundtat und viel Glück wünschte, betonte auch Bürgermeister Christof Sommer, dass das neue Gebäude einen wichtigen Baustein im Leben der Firma Ferber bedeute — und es sei auch ein wichtiger städtebaulicher Schritt.
90 Arbeitsplätze sind in dem neuen Gebäude möglich, das auch ein Ladenlokal beherbergen soll. Die Nutzfläche beträgt mehr als 2000 Quadratmeter. Rund drei Millionen Euro werden ins Gebäude investiert.
Richtfest bei Ferber Software: Matthias Ferber, Zimmerer Theodor Roreger und Jochen Schneiders (v.l.) freuen sich. Foto: (ednn)
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