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Unternehmen Ferber-Software zieht in Neubau am Konrad-Adenauer-Ring.
Komplex ist erweiterbar und bietet derzeit Platz für 90 Mitarbeiter
Die beiden Geschäftsführer des Unternehmens Ferber-Software, Matthias Ferber (l.) und Jochen Schneiders, freuen sich über die Fertigstellung ihres Drei-Millionen-Euro-Projektes am Konrad-Adenauer-Ring. Foto: Krumat
Lippstadt. Knapp ein Jahr dauerten die Bauarbeiten: Doch nun hat das Unternehmen Ferber-Software die neuen Büroräume am Konrad-Adenauer-Ring 10 bezogen. Vis-à-vis zum Cineplex steht das Bürogebäude auf einer Gesamtfläche von rund 2000 Quadratmetern.
Mit dem ersten Spatenstich am 3. Juli des vergangenen Jahres begannen die Bauarbeiten an dem Großprojekt. Bisher in den Räumelichkeiten des Cartec-Gebäudes an der Erwitter Straße untergebracht, wollen die Geschäftsführer Matthias Ferber und Jochen Schneiders nun die zentrale Lage des Neubaus nutzen, um ihr Unternehmen weiter auszubauen. "Das neue Gebäude bietet eindeutig Wachstumspotenzial", erklärt Ferber stolz und freut sich über die planmäßige Fertigstellung.
Über 60 Mitarbeiter hat das Unternehmen aktuell. Für rund 90 Angestellte ist der Komplex angelegt.
Die Kosten für das gesamte Bauprojekt werden mit rund drei Millionen Euro beziffert. "Das Gebäude ist jedoch noch erweiterbar", nennt Ferber einen entscheidenden Vorteil des neuen Baus gegenüber der alten Unterkunft an der Erwitter Straße. "Unsere ehemaligen Räume im Cartec-Gebäude werden in Zukunft wohl für die neue Fachhochschule genutzt", ergänzt Mirja Neumann, Pressesprecherin des Unternehmens.
Der Umzug des Unternehmes hat bereits komplett stattgefunden. Sämtliche Mitarbeiter haben ihre Umzugskartons gepackt und die neuen Büroräume eingerichtet, die sich hinter großen Fensterscheiben befinden, die das Bild der Außenfassade bestimmen. Im Inneren erwartet Mitarbeiter und Besucher ein einladendes Interieur. Nach einem kurzen Gang über dunkle Fliesen eröffnet sich der Blick auf den Empfangsbereich und eine Galerie im oberen Stockwerk. "Die Optik des fertigen Gebäudes übertrifft sogar noch unsere Erwartungen", erklären die beiden Bauherren Ferber und Schnieders und richten ein Kompliment an das Lippstädter Architekturbüro Passgang und Sprengkamp, das für die Entwürfe zuständig war.
45 eigene Stellplätze, ein Konferenzraum für über 100 Personen und eine barrierefreie Bauweise runden das Gesamtprojekt am Konrad-Adenauer-Ring ab. Ferner in den Gebäudekomplex integriert ist ein Ladenlokal, das auf einer Fkläche von etwa 100 Quadratmetern entstehen soll. Eine Entscheidung über den Mieter ist hier jedoch noch nicht gefallen.
Auch wenn die Mitarbeiter der Firma Ferber-Software bereits ihre Arbeit in den neuen Räumen aufgenommen haben, wird im kommenden Monat noch eine offizielle Einweihungsfeier stattfinden. Am 26. Juni begrüßen Ferber und Schneiders neben den Kunden auch Ehrengäste aus der Lippe-Stadt. rück
Geschichte des Unternehmens
Die Ferber-Software GmbH wurde 1997 als Nachfolgerin der Ferber EDV-Betreuung gegründet und ist mit ihrer selbst entwickelten Inkasso-Software "IKAROS" Marktführer in Deutschland.
Ende der 1980er Jahre hatte ein Inkassounternehmer nach einer Software gesucht, die die manuellen Arbeitsabläufe in seinem Unternehmen rationalisieren sollte.
Matthias Ferber, der in einer Schul-AG eine Wahlhochrechnungssoftware mitentwickelt hatte, wurde von dem Unternehmer kontaktiert.
1990 kam es so zur Gründung des Einzelunternehmens Ferber EDV-Betreuung.
Durch ein Informatik-Studium lernte Ferber dann Jochen Schneiders kennen, der zum ersten hauptamtlichen Mitarbeiter wurde. Anschließend:
Überführung des Einzelunternehmens in eine GmbH.
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