2009-06-25, Der Patriot, Auf dem Dachboden der Eltern fing alles an

Die Firmenphilosophie von vor 20 Jahren ist noch heute aktuell

 

 

LIPPSTADT "Ferber EDV-Betreuung" – mit der Gründung des Einzelunternehmens von Matthias Ferber im Jahre 1990 nahm die Erfolgsgeschichte des Lippstädter Betriebes, mittlerweile in Ferber-Software GmbH umbenannt, ihren Anfang. Entwickelt werden sollte eine Software für ein Inkassounternehmen. „Das Ziel dieses Unternehmens war es von Anfang an, eine Standard-Software zu entwickeln, die bundesweit vertrieben werden sollte“, betont Matthias Ferber, dessen Vision und natürlich die seines Geschäftspartners, Jochen Schneiders, es mittlerweile ist, in ihrem Marktsegment Marktführer in ganz Europa zu werden.

Ein Blick zurück: Auf dem Dachboden seiner Eltern angefangen, merkt Matthias Ferber schnell, dass er in seinem Unternehmen personelle Verstärkung benötigt. Jochen Schneiders ist es, der unmittelbar nach Abschluss seines Studiums zum ersten hauptberuflichen Mitarbeiter, 1997 nach Überführung des Einzelunternehmens in eine GmbH zum Mitgesellschafter und später zum zweiten Geschäftsführer wird. Die Mitarbeiterzahl wächst, aber mit ihr auch die Anforderungen der Kunden, zu denen immer größere Unternehmen zählen. Meilensteine wie der erste internationale Konzern oder die erste Bank stellen immer wieder große Herausforderungen dar; insbesondere ambitionierte zeitliche Vorgaben und hart verhandelte Verträge verlangen Matthias Ferber und Jochen Schneiders mehrfach eine hohe Risikobereitschaft ab.

„Doch der Mut hat sich in jedem dieser Projekte ausgezahlt und dazu geführt, dass die Grenzen des Machbaren immer weiter gefasst werden konnten“ erinnern sich die Geschäftsführer. Wesentlichen Anteil am Erfolg von IKAROS hat seine Flexibilität, die auf seinen offenen Konzepten basiert. „Von Anfang an ging es z. B. nicht darum, die konkreten Geschäftsprozesse der ersten Anwender möglichst einfach abzubilden, sondern Werkzeuge zu schaffen, mit denen die Anwender selbst ihre Prozesse modellieren konnten“, erklärt Schneiders. Dank dieser Philosophie können schon früh große Unternehmen mit eigener IT-Abteilung von IKAROS überzeugt werden. Bis heute basiert der Erfolg von IKAROS darauf, so leistungsstark wie eine Standard-Software und gleichzeitig so flexibel wie eine Eigenentwicklung zu sein. Nicht zuletzt wird aufgrund dieser Möglichkeiten der Bereich des IT-Consultings immer wichtiger, da viele Kunden zwar die Unabhängigkeit und Flexibilität ihrer Software schätzen, die Anpassungen aber nicht durch eigenes Personal durchführen lassen, sondern Ferber-Software damit beauftragen. Heute setzen über 150 Unternehmen die Inkasso-Software IKAROS erfolgreich ein, und ihre Zahl nimmt stetig zu. „Ferber-Software beschäftigt über 60 Mitarbeiter und arbeitet daran, den Wachstumskurs auch in schwierigen Zeiten nachhaltig fortzusetzen“, sind sich die Geschäftsführer einig.

 

Moderner Firmensitz als Bekenntnis zum Standort Lippstadt

 

Am morgigen Freitag findet die offizielle Einweihungsfeier statt

 

LIPPSTADT Am 10. Juli vergangenen Jahres war Baubeginn, am morgigen Freitag, 26. Juni, findet bereits die offizielle Einweihungsfeier des neuen Firmengebäudes der Ferber-Software GmbH am Konrad-Adenauer-Ring 10 statt: In einer Bauzeit von nur zehn Monaten ist der neue Unternehmensstandort am Südertor gegenüber dem Cineplex entstanden. Und zwar plangenau. Nicht nur bezüglich des Zeitmanagements, sondern auch hinsichtlich des Finanzplanes, der eine Investitionssumme von rund drei Millionen Euro eingehalten hat.

„Wir sind alle rundum zufrieden“, konstatiert die Assistentin der Geschäftsleitung, Mirja Neumann. Sie bedankt sich an dieser Stelle im Namen der Geschäftsführung, Matthias Ferber und Jochen Schneiders, sowie der gesamten Belegschaft für die gelungene Arbeit der internen Projektleiter Nicole Niehage und Manuel Martin, bei denen während der Bauphase alle organisatorischen Fäden zusammen gelaufen sind. Über 60 Mitarbeiter arbeiten zurzeit in dem Lippstädter Unternehmen, das Software für namhafte Kunden entwickelt und IT-Beratung für professionelles Forderungsmanagement anbietet.

Großzügig, hell und modern präsentieren sich die Büros und die anderen Räumlichkeiten des Neubaus, der eine Nutzfläche von rund 2000 und eine Hauptnutzfläche von rund 1300 Quadratmetern aufweist. In dem Konferenzbereich finden rund 100 Personen Platz, und ein attraktives (noch nicht vermietetes) Ladenlokal mit einer Größe von rund 100 Quadratmetern ist ebenfalls in den Baukomplex integriert. Das vierstöckige Gebäude mit seinem sehenswerten Staffelgeschoss verfügt über einen Aufzug und ist in allen Bereichen barrierefrei zugänglich.

Nach dem Firmenstart von Matthias Ferber im Jahre 1990 hat das stetige Wachstum des Unternehmens bereits drei Umzüge erforderlich gemacht. Ein weiterer Standortwechsel ist mit dem neuen Firmengebäude erst einmal in weite Ferne gerückt, denn der Neubau ist so ausgelegt, dass er Raum für etwa 90 Mitarbeiter bietet. Gleichzeitig gilt das neue Firmengebäude als klares Bekenntnis zum Standort Lippstadt. schu

 

In den neuen hellen Büros lässt es sich in angenehmer Atmosphäre arbeiten, sind sich Astrid Fliege und Martin Jütte vom Support sowie die übrige Belegschaft einig.

 

Ein Geschenk der Geschäftsführung an ihre Mitarbeiter.

 

Lichtdurchflutet präsentieren sich die Räumlichkeiten des neuen Firmengebäudes zur Freude der Mitarbeiter wie MIrja Neumann, Assistentin der Geschäftsführung, und Consultant Dirk Krämer.

 

Freuen sich auf die offizielle Einweihungsfeier am morgigen Freitag: Die Geschäftsleitung der Ferber-Software GmbH Matthias Ferber (l.) und Jochen Schneiders (r.) sowie die Projektleiter Nicole Niehage und Manuel Martin.

Fotos: Schulte-Klausfering