Ferber-Software: Neues Domizil in der City
Arbeit geschafft: Architekt Heinz Bernd Passgang bedankt sich bei den Geschäftsführern Matthias Ferber und Jochen Schneiders sowie den Projektleitern Nicole Niehage und Manuel Martin.
Von Manfred Böckmann
Lippstadt. Von den Anfängen im elterlichen Dachboden ist nicht mehr viel zu sehen und die Zeit als Mieter im Technologiezentrum „Cartec" ist endgültig vorbei: Ferber-Software, aufstrebendes Unternehmen in Sachen Forderungsmanagement („Ikaros"), bezog jetzt den eigenen Firmensitz: Mitten im Zentrum, einen Steinwurf von Bahnhof und Cineplex entfernt.
Zur Einweihung luden die Geschäftsführer Matthias Ferber und Jochen Schneiders ein — nicht nur ins frisch bezogene Gebäude, sondern auch in den großen Kino-Saal des Cineplex'. Dort nutzte das Unternehmen die medialen Möglichkeiten, war so filmisch wie „Raumschiff Enterprise" unterwegs — Matthias Ferber nutzte die Möglichkeit, die Firmenhistorie geschickt mit allerhand Filmtiteln und -Plakaten zu garnieren.
Neun Jahre, nachdem man das Domizil im Cartec bezogen hatte, beschloss Ferber Software 2007, selbst zu bauen, denn: „Wir wollten weiter wachsen". Dass man nun in Lippstadt — und an so prominenter Stelle am Südertor — gebaut hat, wertet Ferber als „klares Bekenntnis zum Standort Lippstadt".
Lange suchte man nach einem geeigneten Bauplatz, ebenso nach einem gelungenen Entwurf. Von dem zuletzt eingereichten Konzept des Architekturbüros Passgang und Sprengkamp war man begeistert. Drei Millionen Euro wurden — wie geplant — investiert, die Bauzeit mit zehn Monaten perfekt eingehalten — die Projektleiter Nicole Niehage und Manuel Martin haben ganze Arbeit geleistet. Ferber bedankte sich daher bei seinem „tollen Team — und den besten Kunden der Welt".
Bürgermeister Christof Sommer, dem Ferber ein „immer offenes Ohr" bescheinigte", bezeichnete die Eröffnung in seinem Terminkalender als „Highlight — mindestens — der Woche". Das Unternehmen sei „ein Stück Lippstädter Erfolgsgeschichte", Ferber Software habe ein „markantes Gebäude geschaffen".
Architekt Heinz Bernd Passgang findet die jetzige Gestaltung „gelungen" und betonte, er habe eine „tolle Unternehmenskultur erlebt" — alle Kollegen seien weitreichend mitgenommen worden. Die gesammelte Dokumentation der Besprechungen überreichte er den Projektleitern Nicole Niehage und Manuel Martin als Erinnerung in gebundener Form. Für eine Erweiterung bot er sich an.
Ein ganz besonderer Höhepunkt des Nachmittags war der Vortrag des Olympia-Teilnehmers Edgar Itt, der heute als Coach tätig ist: „Olympia steckt in jedem", er forderte die Gäste auf, den olympischen Schwung mitzunehmen. Eine Hürde, erklärte er, solle man als Herausforderung betrachten — und nicht als Hindernis.
Motivierte: Edgar Itt sieht Hürden als Herausforderung, nicht als Hindernis. Fotos: Böckmann