Lippstadt am Sonntag, 2010-03-21

Führungskultur Grundlage für großen Erfolg

Ferber Software mit dem Lippstädter Wirtschaftspreis ausgezeichnet

Mit innovativen Ideen, großem Engagement und nachhaltigem Erfolg stärken Lippstädter Unternehmen den Standort Lippstadt und seine Wettbewerbsfähigkeit. Die Arbeit verdient nach Überzeugung der Volksbank Lippstadt Anerkennung. Aus diesem Grund hat die Volksbank gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung den Lippstädter Wirtschaftspreis ins Leben gerufen. Die erstmalige Verleihung erfolgte im Rahmen des Volksbank Wirtschaftsforums durch Bürgermeister Christof Sommer. Erster Preisträger des neuen Preises ist Ferber Software. Die Ursprünge des Unternehmens liegen laut Bürgermeister Sommer auf dem Dachboden von Matthias Ferbers Elternhaus, der dort begann, eine Inkasso-Software zu entwickeln. Seit 1989 entwickelt und vertreibt der IT-Spezialist Inkasso-Software für das Forderungsmanagement sowie kaufmännische Software und ist nach Worten des Bürgermeisters Marktführer in der Inkasso-Software-Branche und wurde von Microsoft Gold Certified. Die Unternehmer Matthias Ferber und Jochen Schneiders haben in den vergangenen Jahren Beharrlichkeit, Mut und Innovationsgeist bewiesen, lobte der Bürgermeister.

Matthias Ferber bedankte sich für das Vertrauen und gab ein eindeutiges Votum für den Standort Lippstadt ab. Den Preis würdigte er als ein positives Zeichen für das Unternehmen und er gebühre dem gesamten Team, das eine „super Leistung gezeigt habe“.

Auch oder gerade in schwierigen Zeiten, so Günter Hippchen, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Lippstadt, falle auf, wenn Unternehmen eine besondere Entwicklung verzeichnen und bemerkenswerte Erfolge erzielen.

Besonders stellte Hippchen die Teamkultur zwischen den Geschäftsführern Ferber und Schneiders und ihren jungen Mitarbeitern heraus. Das sei seines Erachtens ganz wesentlich beeinflusst durch den „wirklich vorbildlichen partizipativen und kooperativen Führungsstil. Ich glaube, diese Art von Führungskultur und des Umgangs miteinander – nämlich: aus Betroffenen Beteiligte zu machen – bildet eine wesentliche Grundlage, in so kurzer Zeit eine solch erfolgreiche Entwicklung zu realisieren“.

Die Vorraussetzungen für eine Nominierung sind: Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Lippstadt. Es handelt sich um ein mittelständisches Unternehmen aus dem Bereich Handel, Handwerk, Gewerbe oder Dienstleistung. Es finden mindestens 20 und maximal 800 Mitarbeiter Beschäftigung. Der Geschäftsumsatz des Unternehmens beträgt maximal 100 Mio. Euro pro Jahr. Das Unternehmen ist seit mindestens fünf Jahren am Markt und hat in den letzten Jahren mindestens 20 Arbeitsplätze geschaffen, es wurde am Standort Lippstadt investiert, das Unternehmen entwickelt innovative Produkte oder Dienstleistungen und befindet sich mehrheitlich in privater Hand.

Der Preis besteht im Wesentlichen aus einem Film über das Unternehmen, der für Image-, Akquisitions- und Werbemaßnahmen eingesetzt werden kann.

Matthias Ferber (Mitte) nahm aus den Händen von Bürgermeister Christof Sommer (l.) den erstmals vergebenen Lippstadter Wirtschaftspreis entgegen. Es gratulierten auch Günther Hippchen, Vorstandsvorsitzender der Volksbank, Lippstadt

Foto: Lippstadt am Sonntag