2. Gesetz zur Modernisierung des Kostenrechts (2. KostRMoG)

Zum 01. Juli 2013 tritt das 2. Gesetz zur Modernisierung des Kostenrechts (2. KostRMoG) in Kraft.

Wurde bei der Reform der Sachaufklärung hauptsächlich das Antragswesen neu geregelt, bringt das 2. KostRMoG neue Gebührentabellen nach §13 Abs.1 RVG und §34 GKG/§28 FamGKG.
Außerdem gibt es Anpassungen des Gegenstandwerts in Teilen der Zwangsvollstreckung.

Für diese Änderungen werden wir Anfang Juni Patchs für die Editionen IKAROS enterprise und IKAROS plus/basic veröffentlichen.

Diese Patchs werden Folgendes beinhalten:

–        Gebührentabelle nach §13 Abs.1 RVG

–        Gerichtskostentabelle nach §34 GKG/§28 FamGKG

–        Anpassungen an Standardschreiben

  • Antrag zur Abgabe der Vermögensauskunft (V012): Anpassung des maximalen Gegenstandswert auf 2.000 EUR ab 01.07.2013
  • PfüB (V008 bzw. V113 Textpaket pro): Anhebung der Gerichtskosten auf 20 EUR ab 01.07.2013

Bitte überprüfen Sie ggf. Ihre eigene Schreiben/Einrichtungen, vor allem wenn Sie eigene Kostentabellen zur Gebührenberechnung verwenden.

Ein großes Dankeschön!

Mit Erfolg waren wir dieses Jahr in der Zeit vom 18. bis 20. April auf der Jahreshauptversammlung des Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen in Dresden zu finden.

Wir bedanken uns für die zahlreichen interessanten Gespräche bei unseren Kunden und Interessenten.

 

 

Ende der Disketten-Verarbeitung

Beim gemeinsamen Mahngericht der Länder Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen wird die Diskettenverarbeitung zum 30. Juni 2013 eingestellt. Ab dem 1. Juli 2013 ist eine Verarbeitung von Datenträgern durch das Mahngericht nicht mehr möglich. Aktuelle Informationen zum Mahnverfahren erhalten Sie auch hier:
http://www.mahngerichte.de/aktuelles/index.htm

Hinweis: Die Verarbeitung von Disketten und anderen Datenträgern ist bei allen anderen Mahngerichten bereits seit einiger Zeit eingestellt worden.

IKAROS und SEPA, Teil 2

Nach der ersten Ankündigung bezüglich der SEPA-Funktionalitäten in IKAROS können wir nun konkrete Planungen vorweisen. Vorgabe unseres Anwenderbeirats ist, dass die benötigten SEPA-Funktionalitäten spätestens im September für alle Kunden verfügbar sein müssen. Anhand dieser Vorgabe haben wir unsere Versionsplanung für das Jahr festgelegt.

IKAROS enterprise

Nach aktueller Planung wird Mitte des Jahres IKAROS enterprise 2013.1 erscheinen. Schwerpunkte dieser Version sind Verbesserungen im Bereich der Internationalisierung. Das beinhaltet bereits Änderungen an den Bankverbindungen: Zukünftig wird in IKAROS zwischen unterschiedlichen Bankverbindungsarten wie SEPA (BIC und IBAN bzw. nur IBAN), klassischen Bankverbindungen (BLZ und KTO) und Kreditkarten mit Paybox unterschieden. Die eigentlichen SEPA-Funktionalitäten, u.a. Lastschriften und Mandatsverwaltung, werden in der darauf folgenden Version 2013.2 enthalten sein. IKAROS enterprise 2013.2 soll im September verfügbar sein und lediglich SEPA-Funktionalität beinhalten.

IKAROS basic/plus

Im September diesen Jahres wird IKAROS basic/plus 2.9 veröffentlicht. Diese Version wird alle benötigten SEPA-Funktionalitäten beinhalten.

Und bis dahin?

Auch wenn die IKAROS-Versionen mit den benötigten Funktionalitäten erst in einigen Monaten veröffentlich werden, lohnt es sich bereits jetzt, das Thema gezielt anzugehen. An allererster Stelle sollte dabei ein Gespräch mit der Hausbank stehen. Dabei sollten u.a. folgende Themen angesprochen und geklärt werden:

  • Beantragung einer Gläubiger-ID,
  • Abwicklung des Zahlungsverkehrs über E-Banking (Anpassung von Schnittstellen),
  • Umwandlung vorhandener Bankverbindungen in BIC/IBAN,
  • Änderungen an Konditionen bzw. Kosten.

Letztendlich wird die SEPA-Umstellung nicht nur den Bereich Inkasso, sondern alle Unternehmensbereiche tangieren.