Frank-Michael Goebel neuer Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Koblenz

Das Oberlandesgericht Koblenz hat einen neuen Senatsvorsitzenden. Am 18.09.2015 wurde Herr Frank-Michael Goebel zum Vorsitzenden Richter am Oberlandesgericht Koblenz ernannt.

Wir möchten an dieser Stelle unserem langjährigen Partner herzlich gratulieren und uns für die vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken.

Für die Zukunft wünschen wir Herrn Goebel alles Gute und viel Erfolg.

Veröffentlichung des Ministeriums der Justiz

Update des Bankleitzahlenverzeichnisses (2015-09)

Das aktuelle BLZ-Verzeichnis, gültig ab 7. September 2015, steht Kunden mit gültigem Wartungsvertrag zum Download unter /kunden/wartung/BLZ/ auf unserem FTP-Server bereit. Informationen zum Einspielen des aktualisierten BLZ-Verzeichnisses entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Dokument. Bitte beachten Sie, dass die Kontonummernüberprüfung von IKAROS 2.4 oder neuer zu einem späteren Zeitpunkt aktualisiert werden muss. In der Zwischenzeit kann die Fehlermeldung „Für die Kontonummer … existiert kein Prüfziffernberechnungsverfahren“ auftreten, falls neue, noch nicht unterstützte Prüfziffernberechnungsverfahren benötigt werden. Aktuell sind jedoch keine fehlenden Verfahren bekannt.

Links:

Für IKAROS ab Version 2.4:
BLZUpdate_mit_BIC.blz
BLZ-Verzeichnis-Update.pdf 

Übergangsfristen EGVP-Classic-Client, Governikus Communicator Justiz Edition und beA

Die Justiz hat auf der offiziellen EGVP-Website („www.egvp.de“, Stand 09.09.2015) zwischenzeitlich die Fristen für die vorläufige Weiterverwendung des EGVP-Classic-Clients bekanntgegeben.

Demnach wird der EGVP-Classic-Client am 01.10.2016 endgültig abgeschaltet, Support wird nur noch bis zum 01.04.2016 geleistet.

Die seitens Justiz und BRAK eingeräumte Übergangsfrist ermöglicht es allen Anwendern, den EGVP-Classic-Client noch bis zum 30.09.2016 zu nutzen.

Rechtsanwälte müssen spätestens ab dem 01.10.2016 das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) nutzen. Alle anderen IKAROS-Anwender müssen ab dem 01.10.2016 den Governikus Communicator Justiz Edition (GC) verwenden.

Aufgrund des bis März 2016 befristeten Supports für den EGVP-Classic-Client empfiehlt Ferber-Software den Umstieg auf den GC bis Ende März.

Die Lizenzlage für Kunden aus Baden-Württemberg hat sich diesbezüglich weiterhin nicht verändert; der Governikus Communicator Justiz Edition muss von Nutzern aus BW separat lizenziert werden. Unsere dort ansässigen Kunden, die auf unsere Anfrage aus dem Juli 2015 hin Bedarf an Lizenzen aus dem Lizenz-Pool von Ferber-Software angemeldet haben, werden entsprechende Angebote im Laufe des ersten Quartals 2016 erhalten.

Inkrafttreten Bundesmeldegesetz

Vor dem Hintergrund der ab dem 01.11.2015 kommenden Veränderungen des Melderechts durch Inkrafttreten inkassorelevanter Teile des Bundesmeldegesetzes (kurz BMG) haben wir geprüft, welche Änderungen sich daraus an IKAROS und für die Arbeit damit ergeben. Leider gibt es in Bezug auf die vermutete Auslegung des BMG in der Praxis viele unterschiedliche Meinungen über die sich daraus ergebenden Konsequenzen.

Wir werden unsere Standardvorgangsvorlage für die EMA-Anfrage bezüglich des geforderten Zwecks kurzfristig erweitern. Dabei wird als Zweck „Forderungsmanagement“ angegeben. Die neue Vorgangsvorlage wird für alle in Wartung befindlichen Versionen verschickt werden.

Nach Rücksprachen mit unseren Partnern bezüglich der diversen Auskunftei-Schnittstellen ergibt sich im Augenblick wahrscheinlich kein Änderungsbedarf an den Schnittstellen.

Unklar ist derzeit allerdings der Umgang mit Adressen, die im Rahmen einer EMA-Anfrage geliefert werden. Wir gehen aktuell davon aus, dass durch den Zweck „Forderungsmanagement“ die Nutzung der Adresse im Allgemeinen kein Problem darstellt. Eine Ausnahme könnte die Weitergabe als Adressmeldung an Auskunfteien sein. Hier bleibt abzuwarten, wie es in der Praxis gehandhabt und gefordert wird.

Daraus ergibt sich aus unserer Sicht kein weiterer Änderungsbedarf an IKAROS. Wir empfehlen Ihnen, sich bezüglich der Änderungen aufgrund des BMGs beraten zu lassen, Ihre Abläufe und Schreiben zu prüfen und Ihre Verträge insbesondere mit Auskunfteien zu überprüfen.

Natürlich beobachten wir dieses Thema weiter. Unter anderem wird es auf dem Anwendertreffen eine entsprechende Arbeitsgruppe „Anforderungen aus Gesetzgebung und Rechtsprechung“ geben. Zudem werden wir an verschiedenen Diskussionsgruppen teilnehmen, wie z. B. dem Workshop des BDIU am 25. September. Sollten sich daraus Änderungen ergeben, werden wir Sie zeitnah informieren.

Verschiebung der IKAROS Version 2.11

Sehr geehrte Damen und Herren,

entgegen der bisherigen Planung werden wir die Version 2.11 der IKAROS-Editionen starter/basic/plus nicht mehr in 2015 als Release zur Verfügung stellen. Stattdessen wird eine Veröffentlichung am Ende des ersten Quartals 2016 angestrebt.

Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, um auf die kurzfristig anstehenden Gesetzänderungen zu reagieren. Insbesondere das Formular für den ZV-Auftrag, das erst im September 2015 in der finalen Version vorliegen soll, wird neben neuen Vorgangsvorlagen auch Änderungen am Kern von IKAROS mit sich bringen. Zudem erlaubt uns diese Verschiebung, die tatsächliche Praxis bezüglich des Bundesmelderechtsgesetzes, das ab 01.11.2015 in Kraft tritt, zu beobachten und so mit der Version 2.11 die optimale Funktionalität zu liefern.

Sie erhalten damit im ersten Quartal 2016 eine umfassende Release-Version, anstatt die gleiche Funktionalität durch mehrere Versionen oder Patchs nach und nach einspielen zu müssen.