Abschaltung des EGVP-Classic-Client und Löschen der EGVP-Postfächer

Sollten Sie nach wie vor noch den EGVP-Classic-Client verwenden, so beachten Sie bitte Folgendes:

Über den Newsletter und RSS-Feed informiert die Justiz über die bevorstehende Abschaltung des EGVP-Classic-Clients (Quelle: https://egvp.justiz.de/meldungen/index.php?id=528). Dieser wird am 04. Oktober 2018 abgeschaltet und durch einen Client ohne Versandfunktionalität ersetzt.

Als Ersatz für den EGVP-Classic-Client steht der Governikus Communicator Justiz Edition zur Verfügung. Er ist für die Nutzung mit IKAROS freigegeben und stellt eine 1:1-Alternative zum EGVP-Classic-Client dar. Mit diesem Client können Sie ihr bestehendes EGVP-Postfach weiter verwenden.

Bei einem Umstieg auf beA ist unbedingt zu bedenken, dass die Löschung des EGVP-Postfachs nur dann erfolgen kann, wenn der Umstieg vollständig abgeschlossen ist und keine weiteren Nachrichten (z. B. Nachrichten zu laufenden Mahnverfahren) erwartet werden. Die zentralen Mahngerichte liefern die Nachrichten nur auf demjenigen elektronischen Weg zurück, auf dem sie übermittelt wurden. (s. dazu http://bea.brak.de/wp-content/uploads/2016/10/11_BRAK-Mag_5_2016_beA-und-Mahnverfahren-%C3%BCber-EGVP.pdf).

Aktuell unterstützt IKAROS das beA noch nicht. Sollten Sie die Integration des EGVP-Clients aus IKAROS-GMV nutzen, dürfen Sie auf keinen Fall das EGVP-Postfach löschen. Lediglich beim manuellen Versand der Antragsdatei kann ein Umstieg auf das beA erfolgen.

Erinnerung Abkündigungstermin EGVP-Classic-Client

Wir weisen erneut darauf hin, dass der EGVP-Classic-Client zum 01.01.2018 endgültig abgeschaltet wird.

Nach uns vorliegenden Informationen, wird für den EGVP-Classic-Client nach dem 01.01.2018 ein Zwangsupdate durchgeführt.

Hier hat der Anwender die Möglichkeit seine Postfächer vollständig zu löschen oder aber die Nachrichten zu importieren, sodass der Client zumindest noch für die Verwaltung bereits empfangener Nachrichten verwendet werden kann.

Als Ersatz für den EGVP-Classic-Client steht bereits seit einiger Zeit der Governikus Communicator Justiz Edition zur Verfügung.

Dieser ist für die Nutzung mit IKAROS freigegeben und stellt eine 1:1-Alternative zum EGVP-Classic-Client dar.

Der Governikus Communicator Justiz Edition kann unter https://www.governikus.de/produkte-loesungen/governikus-communicator/justiz-edition bezogen werden.

Aktueller Stand beA

Der 29. September 2016 wurde von der BRAK als geplanter Starttermin für das beA kommuniziert. In einem Sondernewsletter wurde informiert, dass bis zum Abschluss des Hauptsacheverfahrens beim AGH von der Einrichtung empfangsbereiter beAs für alle Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte abgesehen wird. Die offizielle beA-Webseite kündigt das beA aber weiterhin für den 29. September an.

Unabhängig wann das beA tatsächlich starten wird können Verfahren weiterhin über das EGVP laufen.

In einem ersten Schritt wollen wir für IKAROS-GMV eine Schnittstelle für den Nachrichtenaustausch mit den Mahngerichten und dem beA schaffen. Allerdings wurde von Seiten der BRAK noch keine aktuellen Informationen für Drittschnittstellenanbieter herausgegeben. Eine Testumgebung für Drittprodukte soll es lt. BRAK frühestens im Spätherbst geben. Da sowohl unser Partner für die zugrundeliegende Technik, die Procilon IT-Solutions GmbH, als auch wir danach noch etwas Zeit für die letztendliche Umsetzung und Integration benötigen ist von einer Verfügbarkeit IKAROS-GMV mit beA nicht mehr in 2016 auszugehen.

Update zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach (beA)

Das beA für alle Rechtsanwälte soll laut letzter offizieller Ankündigung der BRAK ab dem 29. September 2016 empfangsbereit sein.

Heute hat die BRAK jedoch eine Presseerklärung bezüglich des AGH-Verfahrens zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach verschickt. Darin heißt es, dass die BRAK bis zum Abschluss des Hauptsacheverfahrens von der Einrichtung empfangsbereiter beAs für alle Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte in Deutschland absehen wird.

Ob dies Einfluss auf den geplanten Starttermin am 29. September haben wird, ist unklar. Aber unabhängig davon können Verfahren zunächst weiterhin über das EGVP laufen.

Zudem arbeitet Ferber-Software bereits mit der Procilon IT-Solutions GmbH zusammen, die mit der technischen Umsetzung des Nachrichtenaustauschs zwischen dem beA und IKAROS beauftragt ist. In einem ersten Schritt wird für IKAROS-GMV eine Schnittstelle für den Nachrichtenaustausch mit den Mahngerichten und dem beA geschaffen.

Leider liegen jedoch nach wie vor nur spärliche technische Informationen zum beA seitens der BRAK vor.

Das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) und EGVP

Am 27. Januar 2016 hat bei uns in Lippstadt ein Workshop zum Thema „Elektronischer Nachrichtenverkehr“ stattgefunden. Dabei ging es insbesondere um das beA und die weitere Verwendung von EGVP. Dieses möchten wir zum Anlass nehmen, Ihnen einige Informationen zu dem Themenkomplex zu geben:

– Die BRAK hat die Einführung des beAs vom 01.01.2016 auf einen noch nicht kommunizierten Termin verschoben, weitere Informationen hierzu stehen uns noch nicht zur Verfügung.

– Wir als Hersteller einer Fachsoftware hängen hier von den leider sehr spärlich zu erhaltenden Informationen ab. Auch Softwarehersteller für die Kommunikationskomponenten für das beA haben leider noch nicht viele Informationen und somit sind wir zusammen noch nicht in der Lage eine Integration mit IKAROS anzubieten.

– Ab dem Erscheinen des beAs können aber über den von der BRAK zur Verfügung gestellten beA-Web-Client in IKAROS generierte Anträge verschickt und Antworten für IKAROS empfangen werden. Ein Austausch der Dateien findet dabei über ein Datenverzeichnis statt.

– Auch wenn die Zugangssoftware „EGVP-Classic-Client“ abgekündigt ist, wird der Übermittlungsweg per EGVP weiterhin zur Verfügung stehen (s. www.egvp.de). Zum Versand von Nachrichten per EGVP existieren noch weiterhin Programme; Ferber-Software empfiehlt den „Governikus Communicator Justiz Edition“, welcher auch für die Benutzung mit IKAROS-GMV freigegeben ist.

– Da der Übertragungsweg per EGVP weiterhin vorhanden und ein für alle zugänglicher Kanal ist, können aus unserer Sicht auch Rechtsanwälte weiterhin – auch parallel zum beA – per EGVP Nachrichten verschicken. Da ein beA-Postfach sich auf einen Rechtsanwalt bezieht, bietet der Versand per EGVP gerade für Kanzleien eine Möglichkeit, dasselbe Postfach mit mehreren Rechtsanwälten gemeinsam zu nutzen.

– Vom Justizministerium Baden-Württemberg haben wir im November 2015 ein offizielles Schreiben erhalten. Darin wurde mitgeteilt, dass bundesweit die Mahngerichte auf demjenigen Wege antworten werden, auf dem der Antragsteller seine Nachricht übermittelt hat. D. h. bei Versand per EGVP wird das Gericht auch per EGVP antworten. Wie andere Gerichte vorgehen werden, ist noch unklar. Allerdings scheint es sehr wahrscheinlich, dass sie das genauso tun werden.

– Auf Anfrage bei der BRAK wurde uns mitgeteilt, dass es keine Verpflichtung für die Rechtsanwälte gibt, ihre Anträge per beA zu verschicken (siehe auch die erste Frage unter „http://bea.brak.de/fragen-und-antworten/„). Im Gesetz zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs ist zwar festgelegt, dass es spätestens ab 2022 für Rechtsanwälte verpflichtend ist, elektronisch Anträge einzureichen, jedoch ist der Kommunikationskanal nicht vorgeschrieben (z. B. beA, EGVP oder De-Mail).

– Trotzdem ist es für einen Rechtsanwalt wichtig zu prüfen, ob im beA-Posteingang etwas eingegangen ist. Das liegt daran, dass die BRAK jedem Rechtsanwalt ein beA-Postfach einrichtet, sobald er bei ihr registriert wird. Im Zusammenhang mit der Tatsache, dass eine Nachricht als zugestellt gilt, sobald sie im beA-Postfach angekommen ist, ergibt sich der praktische Zwang für die Rechtsanwälte, ihren beA-Posteingang regelmäßig zu sichten.

Zu diesem Themenkomplex wurden wir von Herrn Kellermann (Mitglied des IKAROS-Anwenderbeirats) auf einen sehr interessanten Blog hingewiesen: http://blog.kanzlei-delhey.de/bmjv-bea/

Dort finden sich u. a. Links zu Stellungnahmen des Justizministeriums und anhängigen Verfahren gegen die BRAK.

Bei Fragen können Sie sich direkt an den Herrn Schürmann wenden.

Update des Gerichtsstandsverzeichnisses (2016-01)

Ein Update des Gerichtsstandsverzeichnisses steht auf unserem FTP-Server unter /kunden/wartung/GSV/ für Anwender mit gültigem Wartungsvertrag zum Download bereit.

Führen Sie das Update bitte mit der Textdatei gsv-2016-01.txt durch, wie im Kapitel „Update des Gerichtsstandsverzeichnisses“ des Anwenderhandbuchs zu IKAROS beschrieben.

Link: gsv-2016-01.zip im ZIP-Archiv herunterladen.

Hinweis:
Beachten Sie bitte, dass beim Einspielen eines GSV-Updates zuvor gemachte manuelle Änderungen überschrieben werden.

Integrationstest IKAROS-GMV und Governikus Communicator Justiz Edition

Ferber-Software hat die angekündigten Integrationstests des Governikus Communicators Justiz Edition (kurz Governikus Communicator) abgeschlossen.

Hauptaugenmerk der Tests lag auf dem Zusammenspiel des Governikus Communicators mit IKAROS-GMV (u. a. Austausch von Nachrichten über Fachdaten-Im- und -Export sowie autom. Start des Governikus Communicators im Anschluss an die Erstellung einer Antragsdatei mit IKAROS-GMV).

Im Rahmen der Tests wurde u. a. eine mit IKAROS-GMV erstellte Antragsdatei an ein Gericht übermittelt, die Antwortdatei entgegengenommen und mit IKAROS-GMV eingelesen.

Die durchgeführten Tests konnten positiv abgeschlossen werden.

Der Governikus Communicator ist somit für alle aktuell in der Wartung befindlichen IKAROS-Versionen freigegeben.

Verwendung des Governikus Communicators von Nutzern in Baden-Württemberg

Leider konnte für Nutzer aus Baden-Württemberg bislang keine kostenfreie globale Nutzungsberechtigung seitens der Governikus KG erzielt werden.

Die Governikus KG sieht eine Mindestabnahme von 20 Einzellizenzen pro Jahr vor. Dabei wird pro Benutzer des Governikus Communicators je eine Lizenz benötigt.

Ferber-Software hat mit der Governikus KG für Kunden in Baden-Württemberg, die weniger als 20 Lizenzen benötigen, eine Möglichkeit der Weitergabe von Lizenzen geschaffen.

Lizenzen in kleinerer Zahl können direkt über Ferber-Software bezogen werden. Die Lizenzkosten sind in diesem Fall an Ferber-Software zu zahlen und sie richten sich danach, wie viele der von Ferber-Software zur Weitergabe gekauften Lizenzen am Ende tatsächlich weitergegeben werden.

Ferber-Software hat betroffene Kunden in Baden-Württemberg gesondert per E-Mail angeschrieben, um die Anzahl der benötigten Lizenzen in Erfahrung zu bringen und entsprechende Preise zu kalkulieren. Die Antworten der Kunden werden derzeit ausgewertet.

Besonderes elektronisches Anwaltspostfach (beA) für Rechtsanwälte

Die BRAK hat zwischenzeitlich bestätigt, dass es eine ausreichend lang bemessene Übergangsfrist über den 1. Januar 2016 hinaus geben wird. Ein sicherer Wechsel im Bereich des gerichtlichen Mahnverfahrens zum beA ist laut BRAK somit gewährleistet. Zur Dauer der Übergangsfrist gibt es seitens der BRAK jedoch nach wie vor keine konkrete Angabe.

Update des Gerichtsstandsverzeichnisses (2015-03)

Ein Update des Gerichtsstandsverzeichnisses steht auf unserem FTP-Server unter /kunden/wartung/GSV/ für Anwender mit gültigem Wartungsvertrag zum Download bereit.

Führen Sie das Update bitte mit der Textdatei gsv-2015-03.txt durch, wie im Kapitel „Aktualisierung des Gerichtsstandsverzeichnisses“ des Anwenderhandbuchs zu IKAROS beschrieben.

Link: gsv-2015-03.zip im ZIP-Archiv herunterladen.

Hinweis:
Beachten Sie bitte, dass beim Einspielen eines GSV-Updates zuvor gemachte manuelle Änderungen überschrieben werden.

Abkündigung EGVP-Client

Gegen Ende des letzten Jahres wurde seitens der Justiz der EGVP Classic Bürger-Client zum 01.01.2016 abgekündigt (Details finden Sie unter: http://www.egvp.de/meldungen/index.php).

Davon betroffen ist auch IKAROS, da der Datenaustausch im Rahmen des automatisierten Mahnverfahrens per EGVP-Client erfolgt.

Die Abkündigung bedeutet, dass der EGVP-Client ab dem 01.01.2016 nicht mehr genutzt werden kann und somit zwingend ein Ersatz benötigt wird. Seit einiger Zeit werden Sie bei der Benutzung des EGVP-Clients über eine Meldung auf dieses Ablaufdatum hingewiesen.

Zwischenzeitlich hat die Governikus KG (ehemals bremen online services GmbH & Co. KG, Hersteller des EGVP-Clients) per Newsletter in Aussicht gestellt, dass als Ersatz für den EGVP-Client der „Governikus Communicator Justiz Edition“ in wenigen Wochen zum Download zur Verfügung stehen wird. Dieser wird für Nutzer aus insgesamt 15 Bundesländern lizenz- und pflegekostenfrei erhältlich sein.

Der Governikus Communicator Justiz Edition stellt, nach Angaben der Governikus GmbH, eine 1:1-Alternative zum EGVP-Client dar. Ferber-Software geht daher aktuell davon aus, dass er als Ersatz für den EGVP-Client zur Kommunikation mit den Mahngerichten aus IKAROS heraus verwendet werden kann.

Um diese Annahme zu festigen, wird Ferber-Software nach Veröffentlichung des Governikus Communicators Integrationstests mit IKAROS-GMV starten. Sollten diese Tests positiv verlaufen, gibt Ferber-Software den Governikus Communicator zur Nutzung mit IKAROS frei.

Hinweis: Governikus weist darauf hin, dass der Governikus Communicator aufgrund der aktuellen Vertragslage und den damit einhergehenden Lizenzvereinbarungen für Nutzer aus Baden-Württemberg nicht kostenfrei zur Verfügung gestellt werden kann. Die Governikus KG ist bestrebt, eine Lösung zu finden.

Besonderheiten für Rechtsanwälte

Rechtsanwälte müssen ihren elektronischen Rechtsverkehr künftig über das „besondere elektronische Anwaltspostfach“ (beA) abwickeln. Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) ist derzeit damit beschäftigt, das beA umzusetzen und dessen Einführung zum 01.01.2016 sicherzustellen. Damit besteht ab 2016 grundsätzlich Empfangszuständigkeit/-bereitschaft über das beA für alle zugelassenen Rechtsanwälte.

Durch die Abkündigung des EGVP-Clients seitens der Justiz sind Rechtsanwälte somit ab dem 01.01.2016 auf das beA angewiesen. Da der Zeitplan zur Umsetzung des beA jedoch sehr eng gesteckt ist, erwägen Justiz und BRAK eine Übergangsfrist, um laufende anwaltliche Tätigkeiten nicht zu behindern. Während dieser Übergangsfrist können EGVP und beA parallel betrieben werden. Die genannte Übergangsfrist wurde jedoch bislang nicht genauer spezifiziert. Im Hinblick auf die Übergangsfrist geht Ferber-Software aktuell davon aus, dass Rechtsanwälte auch nach dem 01.01.2016 noch per EGVP (dann über den Governikus-Communicator) kommunizieren können.

Wir halten Sie in unserem Blog über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden.

Update des Gerichtsstandsverzeichnisses (2014-08)

Ein Update des Gerichtsstandsverzeichnisses steht auf unserem FTP-Server unter /kunden/wartung/GSV/ für Anwender mit gültigem Wartungsvertrag zum Download bereit.

Führen Sie das Update bitte mit der Textdatei gsv-2014-08.txt durch, wie im Kapitel “Aktualisierung des Gerichtsstandsverzeichnisses” des Anwenderhandbuchs zu IKAROS beschrieben.

Link: gsv-2014-08.zip im ZIP-Archiv herunterladen.

Hinweis:
Beachten Sie bitte, dass beim Einspielen eines GSV-Updates zuvor gemachte manuelle Änderungen überschrieben werden.