SCHUFA: Deaktivierung der Cipher Suites zum 01.02.2017

Die SCHUFA hat vor einiger Zeit per Newsletter (http://newsletter.schufa.de-viewonline2/3107/1197/2819/E8AmSdem/P4i6y0yaj1/1) die Deaktivierung veralteter Cipher Suites im Produktivsystem zum 01.02.2017 angekündigt.

Um Sicherzustellen, dass die Funktionalitäten zum Senden und Empfangen von Dateien sowie zum Abholen von Nachmeldungen auch ab dem 01.02.2017 wie gewohnt funktionieren, empfiehlt die SCHUFA den Test dieser Funktionalitäten im Testsystem der SCHUFA. Dort ist die Deaktivierung bereits seit dem 28.09.2016 aktiv.

Entsprechende Tests der Ferber-Software liefen problemlos. Allerdings kann das Testergebnis leider nicht stellvertretend für alle Kundensysteme herangezogen werden, da es hier Abweichungen geben kann.

Daher sollten Sie, sofern es Ihnen möglich ist, den von der SCHUFA vorgeschlagenen Test durchführen, um mögliche Probleme frühzeitig aufzudecken.

Von dieser Änderung betroffen ist lediglich der Steuerungskanal über den der SCHUFA mitgeteilt wird, dass eine neue Datei verarbeitet werden soll, der Status abgerufen wird und die Abholung der Antwortdatei bestätigt wird (https://xml-gateway.schufa.de/Schufa-Web/batch bzw. https://xml-gateway-test.schufa.de/Schufa-Web/batch). Die SCHUFA weist explizit darauf hin, dass hiervon weder der Tectia-Client (und damit auch die Kommunikation darüber) noch die Zertifikate (eine Erneuerung ist nicht nötig) betroffen sind.

Sofern Sie weitere Details benötigen, möchten wir Sie bitten, sich an Ihren Ansprechpartner bei der SCHUFA zu wenden.

SCHUFA: Abschaltung des Mappings der VA-Merkmale auf die EV- und HB-Merkmale

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die SCHUFA in ihrem Newsletter vom Dezember 2015 (Hinweis: Anmeldedaten erforderlich) angekündigt hat, dass sie zum 01.07.2016 ihr Angebot, die Merkmale zur Vermögensauskunft (VA) in Form der alten Merkmale „EV“ und „HB“ zu liefern, einstellen wird.

Wenn Sie SCHUFA-Auskünfte und -Nachmeldungen über die SCHUFA-Schnittstelle von IKAROS einlesen und mit der SCHUFA die Übermittlung der VA-Merkmale per Merkmal „EV“ und „HB“ vereinbart haben, kann es nach diesem Stichtag in älteren IKAROS-Versionen zu Fehlern kommen.

Folgende IKAROS-Versionen können sowohl die alten Merkmale „EV“ und „HB“ als auch die VA-Merkmale „S1“ bis „S3“ verarbeiten:

  • IKAROS enterprise ab Version 2014.2 Patch 1
  • IKAROS plus/basic/starter in Version 2.9 Patch 5 und ab Version 2.10 Patch 2.

Weitere Informationen finden Sie in unserem ursprünglichen Blog-Eintrag zu den neuen VA-Merkmalen der SCHUFA:
http://www.ferber-software.de/blog/2015/05/neue-verfahrensnummer-bei-der-schufa/.

Update der Verschlüsselungssoftware für SCHUFA-Vertragspartner mit TECTIA-Client

Wir weisen darauf hin, dass die SCHUFA eine Anpassung an aktuelle Sicherheitsstandards plant (die SCHUFA sollte Sie hiervon im November dieses Jahres per Newsletter informiert haben).

In diesem Zusammenhang wird es nötig, dass Sie auf die Version 6.3.x (oder höher) des SSH-Tectia-Clients updaten.

Die SCHUFA bittet darum, dass sie von Ihren Vertragspartnern bis Ende dieses Jahres informiert wird, wann der Umstieg auf die genannte Version geplant ist bzw. ob die genannte Version bereits eingesetzt wird.

Bitte beachten Sie, dass der SSH-Tectia-Client ein Drittprodukt ist, das weder von Ferber-Software bereitgestellt noch betreut wird.

Die Umstellung auf die neue Version des SSH-Tectia-Clients erfolgt nicht zentral durch Ferber-Software, sondern muss von jedem SCHUFA-Vertragspartner bzw. Kunden der Ferber-Software GmbH in Eigenverantwortung vorgenommen werden.

Änderungen an IKAROS sind für diese SCHUFA-seitige-Anpassung nicht erforderlich.

Änderung der Auskunftei-Klausel in der ersten Mahnung nach BGH-Urteil

Der Bundesgerichtshof hat in Bezug auf die Mitteilung von Schuldnerdaten an Auskunfteien in Mahnschreiben klar gestellt, unter welchen Voraussetzungen ein Hinweis über Meldungen an Auskunfteien unzulässig ist (Az.: I ZR 157/13). Sinngemäß dürfen keine Formulierungen verwendet werden, die beim Schuldner den Eindruck erwecken, dass seine Daten an Auskunfteien gemeldet werden und dies ausschließlich durch die Tilgung der geltend gemachten Forderung unterbunden werden kann. Die Empfehlung der SCHUFA ist, die Auskunftei-Klauseln in Mahnschreiben entsprechend um die gesetzlichen Hinweispflichten aus § 28a Abs. 1 Nr. 4 BDSG zu ergänzen. Wir werden in den kommenden Patchs und Versionen für IKAROS starter/basic/plus/enterprise die Formulierung entsprechend ändern.

Falls Sie diese Änderung vorab in Ihren Mahnschreiben durchführen wollen, finden Sie hier ein Muster mit der geplanten Erweiterung.

Neue Verfahrensnummer bei der SCHUFA

Die SCHUFA hat in der ersten Ausgabe 2015 ihres Newsletter die Einführung der Verfahrensnummer in das Feld Kontonummer für Juni 2015 angekündigt (https://www.schufa4b.de/de/business/schufa4business_1/ihreschufanewsletter_1/ausgaben_2015/0115_einfuehrung_der_verfahrensnummer_in_das_feld_kontonummer.jsp).

Damit Sie auch nach der Umstellung fehlerfrei Auskünfte und Nachmeldungen der SCHUFA in IKAROS einlesen können, haben wir die SCHUFA-Schnittstelle für Sie angepasst.

Die Anpassung ist in den folgenden Versionen/Patches enthalten:

IKAROS  2014.2 P1
IKAROS  2014.3
IKAROS  2015.1
IKAROS  2.9 P5
IKAROS  2.10 P2

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Korrekturlisten und Updatebeschreibungen der genannten Versionen/Patches.

SCHUFA: Abschaffung des SW-Merkmals

Ab dem 01.01.2015 nimmt die SCHUFA keine weiteren Meldungen mit dem Merkmal „SW“ entgegen. Für alle Situationen, in denen bis dahin „SW“ gemeldet wurde, ist dann das Merkmal „WS“ zu verwenden. Das Merkmal „WS“ ist ab dem 01.01.2015 somit für Einsprüche/Widersprüche sowohl im vorgerichtlichen als auch im gerichtlichen Stadium zu verwenden.

In IKAROS definiert sich das Merkmal, welches per Aktenvorgang an die SCHUFA gemeldet wird, über die Zuordnung einer speziellen Vorgangsvorlagekategorie zur Aktenvorgangsvorlage. Im Standard von IKAROS ist bspw. der Vorgangsvorlage „NM11 – VB-Einspruch“ die Kategorie „SCHUFASW“ zugeordnet, womit ein Vorgang „NM11“ potenziell das Merkmal „SW“ an die SCHUFA meldet.

Um den Anforderungen der SCHUFA gerecht zu werden, müssen Ihre betroffenen Vorgangsvorlagen auf eine Verknüpfung mit einer SCHUFA-WS-Vorgangsvorlagekategorie umgestellt werden (im Standard „SCHUFAWS“).
Diese Umstellung kann bereits heute erfolgen, da die SCHUFA in einem Übergangszeitraum bis zum 31.12.2014 alle SW-Merkmale intern auf WS umschreibt.

Damit Sie möglichst wenig manuellen Aufwand betreiben müssen, liefern wir mit den Versionen 2.10 Patch 1, 2014.2 Patch 1 und 2014.3 Prüf- und Update-Skripte aus, die eine automatische Umstellung Ihrer Vorgangsvorlagen bei der Durchführung des IKAROS-Updates ermöglichen.

Die Veröffentlichung der genannten Versionen ist nach heutigem Stand für folgende Termine geplant:

2.10 Patch 1 und 2014.2 Patch 1 im November 2014
2014.3 im Oktober 2014

Neuerungen in IKAROS enterprise

Wir möchten Sie über einige Neuerungen in IKAROS enterprise informieren, die Ihnen seit der Version IKAROS enterprise 2011.2 zur Verfügung stehen. So können Akten und Schuldner gesperrt und Saldenmeldungen an die SCHUFA konfiguriert werden. Für Adressermittlungen wurden Schnittstellen zu Deltavista und Regis24 bereitgestellt, und für Adressen kann ein Gültigkeitsmerkmal gesetzt und ausgewertet werden. Für IKAROS-Auskunftei haben wir ein Framework bereitgestellt, auf dessen Basis Sie eigene Schnittstellen implementieren und integrieren können.

IKAROS 2011.2 Vorteile